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EzL
Wer sind wir?

Ein kleiner Verein mit großen Bäumen

Der EzL, „Erforschung zukunftsfähiger Landnutzungsformen“, ist ein nicht eingetragener Verein mit Sitz in der Gemeinde Schorfheide. Wir sind heute rund 10 Mitglieder: Menschen, die zusammen pflanzen, lernen und ausprobieren, wie man vom Land leben kann, ohne es auszubeuten.

Angefangen hat es mit zwei Menschen und vielen Büchern. Heute haben wir einen Muttergarten mit Baumschule, einen Acker und ein Stück Wald in Britz, regelmäßige Treffen und ein wachsendes Netzwerk.

Vorsitzender des Vereins ist Sebastian Weber.

Wofür wir stehen

Unsere Satzung nennt vier Zwecke:

Naturschutz

Degradierte Flächen in vielfältige Landschaften verwandeln, in denen Wasser, Boden und Lebewesen wieder zusammenspielen.

Bildung

Wissen über nachhaltige Landnutzung weitergeben, an Kinder und Erwachsene, in Kursen, Exkursionen und auf dieser Seite.

Pflanzenzucht

Pflanzen vermehren, alte und regionale Sorten erhalten, Saatgut und Pflanzen tauschen.

Engagement

Menschen zusammenbringen, die sich gemeinsam für diese Ziele einsetzen.

Was wir tun

  • Gemeinsam studierenWir lesen und diskutieren zentrale Literatur zu Permakultur, Agroforst und Bodenaufbau und schreiben eigene Pflanzlisten.
  • Flächen anlegenAcker und Wald in Britz verwandeln wir Schritt für Schritt in Waldgärten.
  • Pflanzen vermehrenIm Muttergarten und in der Baumschule ziehen wir Gehölze aus Samen und Stecklingen.
  • WildgärtnernWir pflegen alte Obstbäume und Nussbäume in der Landschaft und pflanzen neue dazu.
  • KräuterwanderungenEssbare Wildpflanzen und Pilze erkennen, sammeln und verarbeiten.
  • Beobachten und dokumentierenWir halten fest, was auf unseren Flächen anwächst, was nicht und wie sich Boden und Artenvielfalt verändern.

Mit wem wir arbeiten

Wir sind im Austausch mit Initiativen aus der Region, etwa dem Netzwerk Brandenburg im Wandel und Transition Town Eberswalde, und mit Menschen, die schon heute mit Permakultur wirtschaften.

Wie wir miteinander umgehen

Wir entscheiden möglichst gemeinsam und nutzen dafür Methoden wie das Systemische Konsensieren. Bei Konflikten orientieren wir uns an der Gewaltfreien Kommunikation. Das klappt nicht immer perfekt, aber wir üben.